Viazul wie Touristen sich fortbewegen müssen

Viazul

Viazul ist die Busgelschaft mit der Touristen fahren dürfen. Die Nationalen Busse sind um ein vielfaches günstiger. Aber als Tourist ausländischer Herkunft wird man immer wieder zu Víazul geschickt. In Havanna hat Viazul auch ein komplett anderes Gebäude als die nationalen Busse. Ansonsten sind die Büros von Viazul im nationalen Busbahnhof versteckt. Meist nur durch einen Viazul Aufkleber zu erkennen. In den Reiseführern wie auch bei den Kuba eigenen Informationen wird immer darauf hingewiesen, dass man mindestens 3 Tage im voraus buchen sollte. Nach unseren Erfahrungen, ist das nicht notwendig. Meist waren wir mindestens eine Stunde vorher da und haben unsere Tickets gekauft. Wenn man Tickets im voraus kauft muss man eine Stunde vorher nochmal einchecken in Havanna gibt es dafür einen extra Schalter. Die Gepäck Abfertigung ist von Busbahnhof zu Busbahnhof unterschiedlich geregelt. Mal wird das Gepäck im Terminalgebäude abgegeben mal wird es beim Bus abgegeben. Meist aber auch nicht immer erhält man eine ordentliche Quittung. Mit dem Abschnitt bekommt man das Gepäck wieder. Einige Angestellte die das Gepäck einladen verlangen ziemlich penetrant nach Trinkgeld. Kaum ein Tourist kommt dem nach. Und der Peso Convertible der in der Trinkgeld Schale liegt ist gewiss von keinem Touristen dort hinein geworfen worden. Auf den Tickets werden manchmal Platznummern vergeben die aber in der Praxis von niemandem beachtet werden. Die Busse sind häufig im Vergleich zu den Außentemperaturen deutlich unterkühlt. Besonders bei Nachtfahrten sollte man das bedenken. Die Toilette ist immer verschlossen. Bei den Bussen handelt es sich um in die Jahre gekommene ausgemusterte Chinesische Busse die im großen und ganzen noch ganz passabel sind. Rückenlehnen lassen sich oft nicht mehr aufrichten, Getränkehalter sind abgebrochen oder ähnliche Kleinigkeiten.

Die nationalen Busse sehen manchmal den Viazul Bussen ähnlich. Können aber je lokaler sie eingesetzt werden bis zu stark abgenutzt Oldtimer Bussen variieren. Die einfachste Beförderung sind Lastwagen die wenn sie ohne Ladung unterwegs sind verpflichtet sind Reisende auf ihrer Ladefläche mitzunehmen. Das ganze läuft sogar organisiert ab. Meist an Kreuzungen Richtung Stadtauswärts stehen ein Pulk Reisender. Ein Amarillo, ein Mann der gelb gekleidet ist hält die Laster an und sorgt dafür wer an der Reihe ist und mitfahren darf. Wer mit dem Lastwagen sein Ziel erreicht hat winkt von der Ladefläche aus so das der Fahrer das im Rückspiegel sieht und der Lastwagen sucht die nächste Möglichkeit anzuhalten.

 

Kubaner fahren auch viel per Anhalter. Um die Motivation der vorbeifahrenden zum Anhalten zu bewegen wird mit ein paar Scheinen Pesus Nationales gewunken. Für junge Damen soll das Trampen deutlich einfacher sein.

Weiteres Reisemittel ist der Zug. Züge zockeln sehr langsam durch Kuba. Aber dafür sehr laut. Da es nur wenige Beschrankte Bahnübergänge gibt Hupen sie anhaltend in den Städten. Da sie auch Nachts fahren kann man den Zug quer durch die Stadt fahren hören. Die Loks sind Uralt deshalb fallen sie auch häufiger aus und es kommt zu Verspätungen.

 

 

 

 

Fortbewegung von Kubanern

Da vergleichsweise nur wenige Kubaner ein Auto besitzen, wird viel Motorrad, Moped aber auch Elektromotorrad gefahren. Die meisten Kubaner fahren mit dem  Fahrrad. Beliebt ist auch das Fahren zu zweit auf dem Fahrrad. Meist bei jungen Kubaner die meist junge Kubanerin sitzt auf der Mittelstange an ihn gelehnt. So geht es meist in die Schule oder von da zurück. Die Rollenverteilung ist hier im Sozialismus klar geregelt Frau fährt nur dann, wenn kein Mann fahren kann. Bei Taxifahren ist mir nur einmal eine Frau aufgefallen.

Was Kubaner über Deutschland wissen. Es ist kalt im Winter gibt es Schnee. Anchela Mergel ist unser Präsident oder Kanzler. Und wir sind unendlich reich. Was ja auch vergleichsweise stimmt.